Ergebnisse und Tabelle Landesliga Schleswig

 


 

TSV Rantrum – FC Reher/Puls 6:4 (2:2) 

Mit einer Energieleistung drehte Rantrum eine turbulente Partie zum Sieg, der zwei Spieltage vor Schluss ein Fünf-Punkte-Polster auf die direkten Abstiegsränge brachte. Entsprechend erleichtert war Trainer Hansi Sievers nach dem letzten Heimspiel des Jahres: „Die Jungs haben eine beeindruckende Moral bewiesen und sich nach all den Rückschlägen innerhalb des Spiels auch dank der tollen Kulisse immer wieder zurückgekämpft.“ Gegen stark ersatzgeschwächten FC Reher/Puls, der zu allem Überfluss nach acht Minuten auch noch den Torwart verletzungsbedingt wechseln musste, war Rantrum zunächst die bessere Mannschaft, wobei in der Offensive bei Chancen von Ron Reichardt und Marvin Theede die Durchschlagskraft fehlte. So gingen die Gäste aus dem Nichts mit einem Schuss von der Strafraumgrenze durch Ipke Merstens in Führung (14.). Auch der zweite Torschuss des FC war drin. Diesmal traf der beste Steinburger Joshua Seider mit sehenswertem Heber zum 0:2 (27.). Die Rantrumer waren etwas verunsichert, gaben aber noch mehr Gas. Danny Jeßen verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:2 (37.) und Jan Ole Bruhn, seit Wochen einer der konstantesten Rantrumer, sorgte per Freistoß für den Ausgleich (45.+2). Nach dem Wechsel übernahmen die Hausherren vollends das Kommando. Das 3:2 von Marvin Theede war für alle Rantrumer eine Befreiung.

Allerdings wurde die Freude noch einmal kurzzeitig getrübt, als TSV-Keeper Lev Meesenburg einen Aufsetzer von Julian Buech prallen ließ und Thiess Michaelis per Kopf zum erneuten Ausgleich abstaubte (64.). Glücklicherweise wurde im direkten Gegenzug Jan Lorenzen von Krause freigespielt und vollendete im Stile eines Torjägers aus der Drehung (64.). Daraufhin verließen den Gast die Kräfte, so dass der wiederum starke Krause (70.) und Reichardt (80.) die Partie endgültig entschieden. Das 4:6 von Seider war mit dem Schlusspfiff nur noch für die Statistik (90.).


 

 Desolate Leistung am Lagedeich
“An diesem Tag hätten wir auch noch zwei Stunden länger auf das Tor des VfR schießen können, aber hätten trotzdem nicht getroffen”. Mit der großen Chance sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen, ging es am Samstag, den 20.04, gegen den VfR Horst, der sich mit 13 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz schon mit dem Abstieg anfreunden musste. Eine riesige Möglichkeit für unseren TSV drei wichtige und auch fest eingeplante Punkte am Lagedeich zu behalten. Vielleicht brachte genau diese Konstellation die Mannschaft von Coach Hansi Sieves zur Verkrampfung. Anfängliche Großchancen wurden erschreckend einfach liegen gelassen und es führte dazu, dass der VfR Horst Anfang der zweiten Hälfte durch eine der wenigen Möglichkeiten die Führung erzielen konnte. “Wer vorne die Dinger nicht macht, der bekommt hinten welche” - eine Fussballweisheit die an diesem Nachmittag absolut bestätigt wurde. Trotzdem kam der TSV Rantrum durch einen traumhaften Treffer von Ron Reichardt zumindest wieder auf die richtige Spur, Punkte einzusammeln und das Spiel eventuell noch zu drehen. Aber es passte eben zum Nachmittag, dass eine desolate zweite Halbzeit in der die Rantrumer nicht abgezockt und vielleicht sogar etwas nervös auftraten, dazuführt, dass der VfR aus Horst eine Standardsituation zum abermaligen Führungstreffer nutzen konnte.
Trainer Hansi Sievers äußerte sich zum Spiel:” VfR Horst ist eine Mannschaft, die man in dieser Liga schon schlagen muss, um selber drin zu bleiben. Es ist wichtig, dass man selbst wenn man einen schlechten Tag hat, eine der unzähligen Chancen verwertet und punktet”. Trotzdem geht man nun durchaus selbstbewusst nach Satrup, denn abgesehen von fehlender
Kaltschnäuzigkeit, ist in den letzten Wochen durchaus ein positiv Resümee zu ziehen. “In Satrup werden wir punkten und setzen uns langsam unten ab” so Hansi Sievers selbstbewusst und kämpferisch.


 

Vorbericht zum Derby am Samstag, 06.04.2019

 

Obwohl Trainer Hansi Sievers selbst nicht an der Linie stehen kann, geht man durchaus positiv an die vermeintlich größte Herausforderung der Liga. Sicherlich versucht der TSV Rantrum die breite Brust und das Selbstvertrauen mitzunehmen und wird, alleine aufgrund der geographischen Lage, auf jeden Fall keine zusätzliche Motivation brauchen.

“Mittlerweile wissen alle was wir können”

Trotzdem ist auch die Partie gegen Büdelsdorf wieder ein Indiz, wie diese Mannschaft mit vielen Verletzten und Rückschlägen umzugehen weiß und stimmt optimistisch für den weiteren Verlauf der Saison.


Starke zweite Hälfte lässt Rantrum jubeln

Am Sonntag den 31.03.2019 sollte nach rund drei Monaten Heimspielabstinenz endlich mal wieder Zeit für Landesliga-Fußball in Rantrum sein. Dabei begann der Spieltag für den TSV äußerst unerfreulich, denn IF Stjernen Flensborg und der TSV Altenholz waren am Vortag bereits in der Lage, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu gewinnen.

Dementsprechend, und aufgrund der bis dato perfekten Rückrundenbilanz, stellte Coach Hansi Sievers seine Mannschaft auf ein Spiel ein, indem man genauso aggressiv und emotionsgeladen starten wollte, wie in den Spielen zuvor. Allerdings sollte die erste Halbzeit überhaupt nicht dem entsprechen, was Sievers vor dem Spiel forderte. Keine Aggresivität, keine Emotionen! So wunderte es auch keinen, dass der Büdelsdorfer TSV bereits in der ersten Halbzeit die Führung erzielen konnte. Aufgrund seiner Vorgeschichte musste Stürmer Jan Lorenzen wegen Rückenproblemen bereits früh ausgewechselt werden - zunächst als Vorsichtsmaßnahme.

Man hatte zwar mit Tommy Pahnke selber noch eine Chance zum Ausgleich, jedoch wäre dass “eher unverdient gewesen, weil Büdelsdorf einfach die aggressivere und bessere Mannschaft war”, so Trainer Hansi Sievers.

Nach der Halbzeitansprache schien allerdings ein Ruck durch die Spieler gegangen zu sein, denn die Zuschauer sahen eine Mannschaft, die nun schon früh anlief und nun auch immer wieder die Räume enger und umkämpfter gestalten konnte. So überraschte es nicht, dass nun der TSV auch zu Chancen kam. Dass ausgerechnet ein flankenartiger Ball von Damian Krause den Innenpfosten touchierte, konnte Sievers erst gar nicht glauben, freute sich aber umso mehr über den Ausgleichstreffer.

Danach sahen die Zuschauer einen durchaus offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Lev Meesenburg konnte wichtige Schüsse parieren, Kim Lorenzen und André Witthohn konnten entscheidende Angriffe unterbinden, aber selber belohnte man sich auch nicht so richtig. Lars Michalski hatte die Riesenchance, als er das Leder freistehend über den Querbalken setzte. Schlussendlich war es dann Oke Flatterich in der 86. Minute, der etwas glücklich, aber souverän abschloss und den TSV spät in Führung brachte. 5 Minuten noch Zittern... Dann ein Pfiff auf den Punkt und der Matchpoint für die Mannschaft vom Lagedeich. Danny Jeßen wurde zuvor regelwidrig gestoppt und Schiedsrichter Thorbjoern Sievers Pfiff zu Recht auf Strafstoß. Allerdings war Michalski nicht in der Lage, den fälligen Elfmeter zu verwandeln, weshalb das Spiel noch einmal spannend wurde. In der Hinrunde wurde in dieser Phase häufig der eine oder andere Punkt liegen gelassen, aber es passte zum perfekten Rückrundenstart, dass man den Sieg tatsächlich Einfuhr.

Sicherlich wäre ein Unentschieden verdient gewesen, aber das Glück, was in der Hinrunde teilweise fehlte, “haben wir uns auch einfach durch harte Arbeit und eine gute Kondition verdient, weshalb der Sieg alles in allem nicht unverdient ist”. Natürlich ein Sieg mit Folgen: Mittlerweile befindet man sich auf dem 8. Tabellenplatz und konnte den Angriff der Konkurrenten erst einmal abwehren.

Fazit dieser Partie ist sicherlich, dass man auch in der Lage ist, Spiele zu drehen, wenn jeder Einzelne sein Leistungsmaximum erreicht. Sollte man allerdings so wie in der ersten Halbzeit auftreten, wird es noch ein schwieriger Weg durch die Rückrunde.

Bester Spieler:

Damian Krause, der sich der Mannschaft sowohl durch sein Tor als auch durch enorm viel Defensivarbeit opferte und das Abwehrdreieck Kim Lorenzen, Andre Witthohn und Lev Meesenburg, das einfach eine “Bank” ist.


IF Stjernen Flensborg erwischt kalte Dusche

IF Stjernen Flensborg verlor am späten Samstag Nachmittag das wichtige 6-Punkte-Spiel gegen den TSV Rantrum mit 0:3 (0:1) und rutscht auf einen direkten Abstiegsplatz.

Die Landesliga Kicker von IF Stjernen konnten den positiven Trend aus den Spielen vor der Winterpause nicht bestätigten und verloren im Schneeregen gegen den TSV Rantrum mit 0:3 (0:1). Durch den Sieg sind die Nordfriesen an Stjernen vorbeigezogen.

Die Mannschaft vom Trainer-Duo Meyer/Knuth erwischte einen guten Start in die Partie und hätte in Führung gehen müssen. Zunächst konnte Steiner den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen, kurz darauf scheiterte Bracht mit einem Kopfball, ebenfalls aus kurzer Distanz, am Querbalken. Mitte der ersten Halbzeit gingen die Gäste mit tatkräftiger Unterstützung der Hausherren in Führung, Nutznießer war letztendlich Jan Lorenzen, der das runde Leder nur noch über die Linie schieben musste. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fielen keine weiteren Tore.

Entscheidung zu Beginn der zweiten Hälfte

Es waren in der zweiten Halbzeit nur wenige Minuten gespielt, da erwischte Stjernen eine kalte Dusche und das Spiel war entschieden. In der 49. Spielminute traf zuerst Danny Jessen und nur zwei Minuten später erhöhte Damian Krause auf 3:0 aus Sicht des TSV Rantrum.
Stjernen versuchte noch in der Offensive Akzente zu setzen, agierte aber zu umständlich und konnte keine Torgefahr erzeugen. Den Gästen boten sich hingegen gute Konterchancen, sie nutzten diese aber nicht. So blieb es beim 3:0 für den TSV Rantrum.

Durch die Niederlage ist IF Stjernen auf den 14. Tabellenplatz abgerutscht, der erste direkte Abstiegsplatz.


Die 1. Herren gewinnt das Testspiel in Lunden mit 2:3!

Aufstellung SSV Lunden: Andrej Mucha, Christoph Peters, Karsten Klatt, Riwan Seli, Tim Henningsen, Patrick Glöde, Henning Arndt, Dennis Offermann (46. Christian Ehlers), Sören Schröder, Steffen Ehlers, Fabian Wegers - Trainer: Volker Schallhorn
Austellung TSV Rantrum: Lev Meesenburg, Helge Flatterich, Thomas Pahnke, Jan-Hendrik Flauger, Oke Flatterich, Thomas Grabowski, Jan Ole Bruhn, Marten Matzen (58. Patrick Schaller), Danny Jeßen (58. Sebastian Julian Sven Meier), Lars Michalski, Marvin Theede - Trainer: Hans-Jürgen Sievers

Tore: 0:1 Lars Michalski (1.), 1:1 Dennis Offermann (4.), 2:1 Fabian Wegers (7.), 2:2 Danny Jeßen (29.), 2:3 Oke Flatterich (89.)
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Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 2:1 (1:1)

Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war spürbar. Mit dem sechsten Saisonsieg überwintert der OTSV auf einem Nicht-Abstiegsplatz. „Drei Monate spielt man jetzt kein Fußball. Es ist ein wichtiger Sieg, auch fürs Selbstvertrauen“, zeigte sich Olaf Lehmann zufrieden. Der OTSV-Coach musste nach einem Konter das 0:1 von Danny Jessen (25.) ertragen, konnte acht Minuten später aber nach dem Ausgleich von Visvaldis Ignatans aber wieder aufatmen. In Halbzeit 2 übernahm der OTSV das Kommando, ließ in der Defensive bis auf einen gefährlichen Schuss von Thomas Grabowski (80.) nichts anbrennen. Auf der Gegenseite bewies Mustafa Korkmaz Übersicht und bediente per Querpass den agilen Florian Kuklinski, der zum 2:1 traf (67.). Fortan verpassten zweimal Felix Struck (69./77.) und Kuklinski (70.) die Vorentscheidung. Und so mussten die Gastgeber bis in die Nachspielzeit zittern. Beim letzten Eckstoß verfehlte ein Kopfball von Thies Clausen das Ziel (90.+1).

 

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, Sopha, Mosebach, Lehmann, S. Müller, Ignatans (83. Dogan), Struck, Schnepel, Korkmaz, Kuklinski.


Schiedsrichter: Guhl (TSV Weddelbrook).

 

Zuschauer: 150.


Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Ignatans (33.), 2:1 Kuklinski (67.).

 

– Quelle: https://www.shz.de/21846057 ©2018

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ESV siegt clever in Rantrum

Eckernförde | Drei Punkte auf Platz drei, sieben auf Rang zwei, der möglicherweise zum Aufstieg in die Fußball-Oberliga reicht. Der Eckernförder SV hat sich in der Landesliga Schleswig mit dem 2:0-Sieg beim abstiegsgefährdeten TSV Rantrum in eine herausragende tabellarische Lage gebracht. Satte 12 Punkte beträgt mittlerweile der Abstand auf die Abstiegszone. Vielleicht war es eine Zusatzmotivation, dass die Eckernförder im ehemaligen Mannschaftsbus von Holstein Kiel die Auswärtsfahrt antraten. „Thrombosegefahr bestand bei der Beinfreiheit zumindest nicht“, scherzt ESV-Trainer Maik Haberlag.

„Wir müssen Geduld haben“, war sich der Eckernförder Coach vor dem Duell mit den defensivstarken Rantrumern sicher, dass die Hausherren trotz Tabellenplatz 12 nicht zu unterschätzen sind. Doch die Spieler hörten ihrem Trainer einmal mehr gut zu und setzten die Vorgaben um. „Ich bin sehr glücklich und stolz auf meine Mannschaft“, sagt Haberlag, denn sein Team musste schon eine sehr konzentrierte Leistung gegen keinesfalls schwache Rantrumer abrufen.

 

Im ersten Durchgang investierte der TSV viel und hatte auch die deutlich besseren Chancen. Besonders der agile und technisch starke Damian Krause auf der Rantrumer Außenbahn bereitete dem ESV einiges Kopfzerbrechen. „Sie hatten mindestens eine Hundertprozentige, daher können wir froh sein, mit einem 0:0 in die Pause gegangen zu sein“, sagt Haberlag.

 

Allerdings profitierte sein Team nach der Pause von der guten Arbeit, die bereits im ersten Durchgang betrieben wurde. Der TSV schien viele Kräfte gelassen zu haben. „Wir sind dann besser in die Zweikämpfe gekommen und haben die Räume besser genutzt“, sagt Haberlag. Zudem ist sein Team clever geworden. Nach genau einer Stunde sorgte ein schnell ausgeführter Freistoß für einen Konter, den – nach Vorlage von Ole Altendorf – Stürmer Franz Philip Tuchen mit etwas Glück abschloss. Zwei Minuten später musste ESV-Keeper Marcel Weynell klären und leitete danach per schnellem Abwurf wieder eine Umschaltsituation ein, die diesmal der erneut starke Altendorf zum 2:0-Endstand verwertete. „Jetzt kommt noch das Bonusspiel gegen Husum“, ist Haberlag unabhängig vom Ausgang des Duells mit dem Spitzenreiter zufrieden mit der Hinserie.

 

TSV Rantrum: Meesenburg – Spreckelsen, O. Flatterich, Lorenzen, Harring – Schaller (86. Meier), Krause, Matzen (66. Clausen), Bruhn, Jessen – Theede.

 

ESV: Weynell – Medler, Puphal, Jürgensen, Lietz (70. Mohr) – Knittel – Altendorf, Nommels (78. Gülzner), Stöterau, Apitz – Tuchen (82. Witte).

 

SR: Koch (Süderbrarup). – Z.: 200.

Tore: 0:1 Tuchen (60.), 0:2 Altendorf (62.).

Gelb-Rote Karte: Krause (90., wdh. Foulspiel).

 

– Quelle: https://www.shz.de/21768662 ©2018

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